Unsere Schulgeschichte


Die Geschichte der Schillerschule

Als im Jahre 1964 die SCHILLERSCHULE gebaut werden sollte, stand an dieser Stelle eine Mühle. Sie wurde abgerissen, und nur zwei ehemalige MÜHLENSTEINE blieben übrig.  Einer dieser Steine steht  als Erinnerung an die alte WIESCHERMÜHLE hier vor dem Schulgebäude.

Um 1830 war die Wieschermühle, als Öl- und Kornmühle in Betrieb. Im Volksmunde wurde sie die Voortmannsche Mühle genannt, denn der Name des letzten Müllers war Voortmann (1905 urkundlich erwähnt). Im Sommer, wenn es selten regnete, musste die Mühle wegen Wassermangels oft still stehen.

1876 ließ der ehemalige Mühlenbesitzer einen Dampfkessel einbauen, damit bei Trockenzeit Aufträge erledigt werden konnten. Das Mühlengeschäft jedoch ging mehr und mehr zurück. Auch zwei weitere Dampfkessel konnten das Geschäft nicht verbessern. Der Teich und der Ostbach, die beide die Energiespender für die Mühle waren, versackten und versumpften nach und nach.

1892 entstand neben dem kleinen Mahlbetrieb eine Wirtschaft, in der einige Herner gerne gemütlich zusammensaßen.

Um 1900 wurde die Mühle endgültig stillgelegt. Bergschäden der Zeche Schamrock (Bergwerkgesellschaft Hibernia) trugen dazu bei.

1906 kaufte die Bergwerkgesellschaft Hibernia nach einigen Verhandlungen das Gelände.

1924 wurden die Gebäude zu einem Wohnhaus umgebaut, dort waren 16 Zimmer und in dem kompletten Wohnhaus konnten insgesamt 7 Familien untergebracht werden.

1953 kaufte dann die Stadt Herne das Grundstück.

1964, im August, wurde die Wieschermühle vollkommen abgerissen und die Schillerschule errichtet.

Im Hintergrund (Bild links) ist die Stahlkonstruktion der Schillerschule zu sehen. Die alten Mühlsteine wurden nach dem Abriss der Mühle in der gegenüberliegenden Gaststätte im Keller aufbewahrt. Als Denkmal  erinnern sie nun an vergangene Zeiten.

2003 und 2004 wurdedie Schillerschule in zwei Etappen kernsaniert und erhielt eine grüne Glasfassade.

2005 am 9. Mai, dem 200. Todestag von Friedrich Schiller, wurde die Grundschule an der Schillerstraße offiziell in einer Feierstunde in „Schillerschule“ umbenannt.

Noch heute erinnert der Mühlenstein an längst vergangene Zeiten.